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Fahrradhelme 2016/2017: Kaufberatung für Fahrradhelme

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Vorbildlich! Die ganze Familie trägt Helm.

 

Wir haben diese Webseite entwickelt  um ihnen stundenlange Internetrecherche zu ersparen.
Übersichtlich haben wir die besten Fahrradhelme mit ihren Eigenschaften und Vorzügen für sie aufbereitet. Um schnell an ihr Ziel zu kommen nutzen sie den Fahrradhelm Finder.

 

 

 

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Aktuell: Stiftung Warentest, ADAC und der Verein für Konsumenteninformationen aus Österreich haben im Mai 2017 ihren gemeinsamen Fahrradhelmtest veröffentlicht.

Getestet wurden 15 Fahrradhelme für Erwachsenen. Die Ergebnisse waren deutlich besser als beim letzten Test im Jahr 2015.
Mehr Informationen dazu gibt es auf unserer Ratgeber Seite.

Welcher Fahrradhelm für welchen Einsatzbereich

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  • Im Straßenverkehr und während gemütlicher Fahrradausflüge bietet ein Cityhelm hervorragend Schutz. Er ist leicht und verfügt über eine gute Belüftung. Auffällige Farben, reflektierende Elemente und bei einigen Modellen ein LED-Rücklicht sorgen auch bei ungünstigen Wetterbedingungen für gute Sichtbarkeit.
  • Passionierte Mountainbiker nutzen zur Ausübung ihres Sports einen speziellen Mountainbike Helm. Diese Modelle sind besonders leicht und dennoch äußerst robust. Zum Schutz vor umherfliegendem Schmutz und Steinchen besitzt der Mountainbike Helm in aller Regel ein Visier.
  • Ein Rennrad Helm ist sehr leicht und bietet maximale Belüftung. Zudem ist er aerodynamisch geformt und erfüllt durch seine spezielle Bauweise seine Schutzfunktion auch bei hohen Geschwindigkeiten hervorragend.
  • Downhill-Helme, häufig auch Fullface genannt, sind in erster Linie für Downhill-Biker konzipiert. Sie ähneln Integralhelmen von Motorradfahrern und bieten durch ihre geschlossene Form Kopf, Kinn und Gesicht maximalen Schutz. Im Gegensatz zu konvetionellen Helmen ist ein Fullface-Helm an der Innenseite gepolstert.
Achtung! Der Fahrradhelm sollte unbedingt für die ausgeübte Sportart ausgelegt sein! Einfach die Helmkategorie im interaktiven Fahrradhelm-Finder auswählen.
Ein Rennrad Helm bietet bei extremen Geländefahrten zu wenig Schutz und ein Fullface-Helm gehört nicht in den Straßenverkehr.

Die richtige Fahrradhelm-Größe bestimmen

Zur Ermittlung der richtigen Helmgröße ist lediglich ein Maßband erforderlich.
Damit wird einen halben bis einen Zentimeter über den Ohren und den Augenbrauen der Kopfumfang gemessen. Wer kein Maßband zur Hand hat, kann sich mit einem Faden helfen und die entsprechende Länge mit einem Lineal nachmessen. Der gemessene Umfang entspricht der individuellen Fahrradhelm-Größe.

Viele Hersteller nutzen neben der Angabe in Zentimetern auch die amerikanische Größenangabe (XS bis XXL). Weil diese Einteilung keiner gesetzlichen Vorschrift entspricht, ist hier allerdings Vorsicht geboten. Dann ist es wichtig, sich vor dem Kauf genau zu informieren, was diese Maße detailliert bedeuten, also beispielsweise L = 59cm bis 61cm oder XL = 61cm bis 63cm.

Damit Du den passenden Fahrradhelm kaufen kannst, geben wir die Helmgröße immer auch in Zentimeter an.

Fahrradhelm richtig einstellen

Damit der gewählte Fahrradhelm ordentlich sitzt und damit seine Schutzfunktion optimal erfüllen kann, ist neben der richtigen Größe das Anpassen sehr wichtig. Wir raten zu folgender Vorgehensweise:

Fahrradhelm richtig einstellen

  1. Helm gerade auf den Kopf setzen, wobei der Hinterkopf und die Stirn größtenteils vom Helm umschlossen sind. Darauf achten, dass der Fahrradhelm das Gesichtsfeld nicht einschränkt! Zur Kontrolle des Hinterkopfes empfiehlt sich eine zweite Person oder zumindest ein Spiegel.
  2. Nun den Kopfring so stramm ziehen, dass es er angenehm fest sitzt. Je nach Ausführung bieten die Hersteller hier unterschiedliche Verstellmöglichkeiten an. Sofern kein Kopfring vorhanden ist, diesen Schritt einfach überspringen.
  3. Jetzt das linke vordere Gurtband so einstellen, dass es senkrecht nach unten zeigt, wobei sich der Gurtbandverteiler unterhalb des Ohres befindet. Anschließend erfolgt die Einstellung des hinteren Gurtbandes.
  4. Um die linke Seite zu straffen, wird an der rechten Seite gezogen und umgekehrt. Manche Hersteller fixieren sie Umlenkung der hinteren Gurtbänder direkt im Helm. Dann ist es notwendig, vor dem Einstellen diese Befestigung erst zu lockern.
  5. Wenn beide Gurtbänder der linken Seite ein Dreieck bilden und das Ohr umschließen, ist alles richtig. Allerdings sollen die Gurte das Ohr nicht berühren.
  6. Nun die Schritte drei bis fünf auf der rechten Seite des Helms wiederholen.
  7. Als Letztes erfolgt die korrekte Einstellung des Kinnverschlusses. Als Faustregel gilt: Wenn zwischen Kinn und Verschluss ein Finger passt, sitzt der Verschluss richtig.
  8. Zum Schluss noch die losen Gurtenden in die dafür vorgesehenen Laschen fädeln.
Fahrradhelm-Ratgeber empfiehlt: versuche Deinen Helm nach vorne oder hinten abzustreifen. Wenn sich der Helm nicht abstreifen lässt sind die Gurte richtig eingestellt.

5 Pflegetipps auf Fahrradhelm-Ratgeber

  1. Bei Nichtgebrauch sollte ein Fahrradhelm immer kühl, trocken und möglichst dunkel lagern. Am besten in einem Karton oder Stoffbeutel denn UV Licht schadet der Innenschale und lässt diese verspröden. Ablagen in Heizungsnähe sind ungeeignet da sich der Helm bei großer Wärme verformen kann.
  2. Sowohl die Innen- als auch die Außenschale sollten regelmäßig, spätestens jedoch zum Saisonende, mit lauwarmer, milder Seifenlauge gereinigt und anschließend sorgfältig getrocknet werden.
  3. Auch bei starken Verschmutzungen niemals Lösungsmittel verwenden.
  4. Sofern der Fahrradhelm mit  entnehmbaren Polstern ausgestattet ist, sollten dieses von Zeit zu Zeit mit einem Feinwaschmittel bei max. 30°gewaschen werden. Genauere Informationen liefert der Waschzettel.
  5. Es dürfen am Helm keine Veränderungen (z. B. Bemalen, Umspritzen, oder Aufkleber anbringen) vorgenommen werden, weil sie die Stabilität des Materials beeinträchtigen können.

Wann muss der Fahrradhelm ausgetauscht werden?

Ein Fahrradhelm ist nicht für die Ewigkeit bestimmt.
Sobald im Schaum oder in der Schale Risse sichtbar sind, muss ein Neuer her. Zudem wird das Helmmaterial durch die Einwirkung von UV-Strahlen und Schweiß mit der Zeit porös und verliert dadurch seine dämpfende Eigenschaft. Deshalb empfehlen die meisten Hersteller den kauf eines neuen Fahrradhelms nach fünf Jahren.

Nach einem Sturz sollte der Helm ersetzt werden.

Achtung! Nach einem Sturz sollte der Fahrradhelm generell ausgetauscht werden. Selbst wenn er rein äußerlich vollkommen intakt erscheint, können feinste Haarrisse oder andere nicht sichtbaren Beschädigungen seine Funktion stark beeinträchtigen.

 

Fahrradhelm-Ratgeber: Helmpflicht für Radfahrer?

Obwohl Politiker, Fahrradklubs und Straßenverkehrsbehörden seit Jahren hitzige Debatten um die Einführung einer generellen Helmpflicht für Fahrradfahrer führen, besteht hierzulande keine. Auch für Kinder nicht. Radfahrer, die ohne Helm unterwegs sind, werden laut StVO nicht bestraft, selbst wenn sie, verschuldet oder unverschuldet, in einen Unfall verwickelt sind.

Das Hauptargument von Experten gegen eine gesetzlich festgeschriebene Pflicht, im öffentlichen Raum einen Fahrradhelm zu tragen, ist der damit angeblich verbundene Rückgang der Nutzung von Fahrrädern insgesamt. Der Gesetzgeber fürchtet einen drastischen Einbruch des Fahrradverkehrs, sobald man die Menschen zum Tragen eines Helmes zwingt. Inwieweit diese Befürchtung in Deutschland wahr werden würde, ist Spekulation.

Fakt ist, dass die Quote der Helm tragenden Erwachsenen aktuell lediglich zwischen sieben und zehn Prozent liegt. Viele tragen keinen Fahrradhelm, obwohl sie sich der Gefahr bewusst sind. Zumeist ist es einfach nur Eitelkeit.
Moderne Fahrradhelme haben sich nicht nur bezüglich ihrer Schutzleistung, sondern auch in puncto Style und Belüftung deutlich verbessert.

Immerhin steigt Erhebungen zufolge die Quote der Fahrradhelmträger langsam aber stetig an. Vor allem bei den Kindern. Mittlerweile trägt ein Dreiviertel aller Sechs- bis Zehnjährigen beim Radeln einen Kopfschutz.

Was spricht für das Tragen eines Fahrradhelms?

Laut Statistik der Arbeitsgemeinschaft „Unfallforschung der Versicherer“ erleiden rund 45 Prozent aller Radfahrer, die einen Fahrradhelm tragen, bei einem Unfall im deutschen Straßenverkehr Kopfverletzungen. Ohne Helm sind es fast 75 Prozent!

Vor allem schwere Unfälle führen häufig zu Hirnverletzungen, die sich durch das Tragen eines passenden Helmes minimieren lassen. Statistiken aus Ländern, in denen es eine Helmpflicht für Radfahrer gibt, machen deutlich, dass zeitgleich mit Einführung des entsprechenden Gesetzes die Zahl der schweren Kopfverletzungen zurückging.

Fahrradhelm Aufbau und Prüfnormen

In aller Regel besteht ein Fahrradhelm aus einer Innenschale aus Hartschaum, die mit einer festen äußeren Kunststoffschale verbunden ist. Einige Modelle haben innen zusätzlich eine Polsterung.

Sobald es zum Aufprall kommt, federt die Hartschaumschicht, ähnlich wie die Knautschzone eines Autos, die Energie des Stoßes ab. Gleichzeitig verteilt die harte Schale die einwirkende Kraft auf die gesamte Helmoberfläche, was den Aufprall nochmals abmildert. Zusätzlich ermöglicht die glatte Helmoberfläche ein „Gleiten“ des Kopfes über den Untergrund.

Ob Fahrradhelm Damen, Herren, Baby oder Kind, ob City Urban-, Downhill- oder Rennrad-Helm, ob vom Discounter oder Markenhersteller: Jedes in Europa verkaufte Modell unterliegt einem standardisierten Prüfverfahren.

Hierbei werden die Helme unter Anderem auf Nass-, Wärme- und Kälteverhalten, Sichtfeld und Reißfestigkeit der Riemenkonstruktion getestet. Hinzu kommen spezielle Crashtests. Sind alle Prüfungen bestanden, bekommt der Fahrradhelm das Prüfsiegel nach EN 1078 oder der Kinderhelm nach EN 1080 und darf zum Verkauf angeboten werden. Bei Kinderhelmen müssen die Kinnriemen bei einer bestimmten Zugkraft reißen um Strangulationen beim spielen zu verhindern.

Achtung! Finger weg von besonders coolen, jedoch ungeprüften Fahrradhelmen aus dubiosen Quellen! Manchmal finden sich auf Internetplattformen vermeintlich preiswerte Helme aus Fernost oder Übersee, die zwar optisch toll aussehen, jedoch keinesfalls ausreichend vor Verletzungen schützen. Alle Helme auf Fahrradhelm-Ratgbere besitzen das Prüfsiegel EN 1078 oder EN 1080.

Kommentare


Ronny 10. Mai 2017 um 05:45

Hallo, ich fahre Rennrad und Mountainbike brauche ich dann zwei verschiedene Helme oder gibt es ein Modell das für beide Einsätze geeignet ist.

Antworten

Fahrradhelm-Ratgeber 14. Mai 2017 um 11:14

Hallo Ronny, es gibt Helme für Rennrad und MTB die sich nur durch ein unterscheiden. Wenn du mit dem MTB eher gemässigt unterwegs bist, kannst du dir einen solchen Helm kaufen. Wenn du Rennrad fährst nimmst du einfach das Schild ab oder du entscheidest dich gleich für die Variante ohne Schild. Den Scott ARX gibt es zum Beispiel mit und ohne Schild.Wenn Du mit dem MTB in Richtung All-Mountain oder Freeride unterwegs bist würde ich Dir eher zu einem speziellen All-Mountain Helm raten da diese im Nacken deutlich tiefer gezogen sind und dadurch mehr Schutz bieten. Diese Modelle sind etwas schwerer und haben nicht so viele Belüftungsöffnungen. Typische Vertreter dieser Gattung sind der Alpina Carapax, der Scott Vivo und der Uvex Quatro.

Ich hoffe ich konte Dir etwas weiter helfen.
Viele Grüße Armin

Antworten

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